Der Bundesfinanzhof entschied, dass die auf der Ebene des Gesellschafters versäumte Besteuerung des durch § 17 Abs. 1 Satz 2 EStG fingierten Veräußerungsgewinns bei der verdeckten Einlage von Kapitalgesellschaftsanteilen keine Einkommensminderung im Sinne des § 8 Abs. 3 Satz 4 KStG ist.
mehrWenn ein Verein Investitionen mit Vorsteuerabzug tätigt und später zentrale Anlagen unentgeltlich an eine ausgegliederte GmbH zur Nutzung überlässt, ist das zwar nicht automatisch eine „Entnahme“ mit Umsatzsteuer, es kann aber trotzdem eine Vorsteuerkorrektur auslösen, weil die Nutzung dann nicht mehr im Rahmen eigener steuerpflichtiger Umsätze des Vereins erfolgt.
mehrVereinbart ein Rechtsanwalt einen Stundenlohn mit den Mandanten, muss sich aus der Vergütungsvereinbarung selbst nicht genau ergeben, welche Tätigkeiten erfasst sind. Wichtig ist nur, dass die Höhe des Honorars und die erfassten Tätigkeiten zumindest „bestimmbar“ sind. Der genaue Umfang kann durch Auslegung und äußere Umstände geklärt werden.
mehrDas Landgericht Koblenz hatte zu entscheiden, wie weit die Verkehrssicherungspflicht einer Stadt bei einem Sturz auf historischem Altstadtpflaster geht. Die Stadt muss öffentliche Wege zwar grundsätzlich sicher halten, aber nicht jede Unebenheit beseitigen. Bei historischem Kopfsteinpflaster sind gewisse Höhenunterschiede und Lücken typisch und für aufmerksame Fußgänger erkennbar und hinzunehmen.
mehrAm 12.03.2026 gaben die Abgeordneten des EU-Parlaments grünes Licht für überarbeitete Vorschriften für Pauschalreisen und verbesserten Schutz für Urlauber.
mehrDer Bundesfinanzhof entschied, dass Abfindungen, die für einen lebzeitigen Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsverzicht gezahlt werden, nicht einkommensteuerbar sind, auch wenn sie in Raten geleistet werden.
mehrDer für Arbeitnehmer entwickelte Anscheinsbeweis zur privaten Nutzung eines überlassenen Dienstwagens ist auf Gesellschafter-Geschäftsführer nicht übertragbar. Nutzt ein Gesellschafter-Geschäftsführer ein betriebliches Fahrzeug unbefugt privat, gelten eigenständige Beurteilungsmaßstäbe.
mehrDas Oberlandesgericht Düsseldorf entschied, dass Fluggesellschaften ihre Fluggäste auch Jahre nach einer coronabedingten Flugannullierung befördern müssen – sofern die gesetzliche Verjährungsfrist gewahrt ist.
mehrDer Bundesfinanzhof hatte zu klären, durch welche Formulierung(en) die Satzung einer gemeinnützigen und mildtätigen Körperschaft hinsichtlich des Kriteriums der Vermögensbindung als steuerbegünstigt anzusehen wäre.
mehrDas Verwaltungsgericht Düsseldorf kippte die Grundsteuer-Regelung in Hilden. Sie unterscheide nicht klar genug zwischen Wohn- und Nichtwohngrundstücken. Die Stadt Hilden habe zu Unrecht die Eigentümerin eines Nichtwohngrundstücks unter Zugrundelegung eines Hebesatzes vom 1.300 % zu Grundsteuern in Höhe von gut 2.000 Euro herangezogen. Allerdings wirkt das Urteil erst mal nur für die Klägerin.
mehrDas Hessische Landessozialgericht hat klargestellt, dass bei einer späteren Herabstufung des Pflegegrades grundsätzlich von der ursprünglichen Einstufung auszugehen ist.
mehrDas Verwaltungsgericht Münster entschied, dass die Corona-Infektion eines verbeamteten Lehrers nach einer Klassenfahrt nicht als Dienstunfall anerkannt werden kann.
mehrDas Bundesministerium der Finanzen hat seine Arbeitshilfe zur Kaufpreisaufteilung aktualisiert.
mehrDas Finanzgericht München entschied, dass kein privates Veräußerungsgeschäft im Sinne des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG vorliegt, wenn eine Eigentumswohnung schon mehr als zehn Jahre vor der Veräußerung erworben und ein als Arbeitszimmer genutzter Teil der Wohnung erst innerhalb der letzten 10 Jahre aus dem Betriebsvermögen entnommen worden ist.
mehrDie durch Meta anlasslose Datensammlung widerspricht den Grundprinzipien des europäischen Datenschutzrechts. Daher kann im Einzelfall ein Schadensersatzanspruch gegeben sein.
mehrDas Gericht der Europäischen Union hat zu der Frage Stellung genommen, unter welchen Voraussetzungen sich eine Fluggesellschaft bei Verspätungen im Rahmen einer Flugrotation auf außergewöhnliche Umstände berufen kann.
mehrGegen das Grundsteuer-Bundesmodell ist beim Bundesverfassungsgericht eine Verfahrensbeschwerde unter dem Aktenzeichen 1 BvR 472/26 anhängig.
mehrWer hohe absehbare Kosten hat, kann sich schon während des Jahres weniger Lohnsteuer abziehen lassen. Wer Freibeträge eintragen lässt, muss für dieses Jahr eine Steuererklärung abgeben! Steuerberater können Detailfragen klären.
mehrWem durch einen Datenschutzverstoß ein materieller oder immaterieller Schaden entsteht, hat laut Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) das Recht auf Beschwerde – und Schadensersatz. Entsprechende Ansprüche können Betroffene aber nur selbst einfordern. Nach dem Tod werden diese Ansprüche nicht weitervererbt.
mehrEine Autobahn-Maut darf nicht erhoben werden, wenn das Fahrzeug weniger als 7,5 Tonnen wiegt und Material, Ausrüstungen oder Maschinen befördert, die für den Betrieb eines Garten- und Landschaftsbaus benötigt werden.
mehrDie Fachnachrichten in der Infothek werden Ihnen von der Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG zur Verfügung gestellt.
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Letzte Änderung: 26.02.2026
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